Mitgliederversammlung des Fördervereins

FRAUROMBACH (be). Der Förderverein Heraklius-Wandmalereien in der evangelischen Kirche Fraurombach e. V. lud seine Mitglieder dieser Tage zur alljährlichen Versammlung nach Fraurombach ins dortige Dorfgemeinschaftshaus ein. Dieser Einladung waren viele gefolgt, sodass sich der zweite Vorsitzende, Wilhelm Hoch, freudig darüber äußerte. Hoch konnte als Gäste neben Ortsvorsteher Alexander Altstadt, Gerhard Marx und Rudi Wahl vom Ortsbeirat auch Dr. Volker Puthz als Magistratsmitglied begrüßen.

Der Schwerpunkt der Vereinstätigkeit im Jahre 2008 konzentrierte sich insbesondere auf das Gebiet der Öffentlichkeitsarbeit, dies war aus den Ausführungen der ersten Vorsitzenden, Margit Krenn, zu entnehmen. In 2008 konnte man an den Erfolg der Veranstaltung "Zum Tag des offenen Denkmals" 2007 anknüpfen. Auch hier wurde wieder ein vielfältiges Programm angeboten, sodass die Kirche zu allen Themen gut gefüllt war. Entsprechend dem Motto "Baugeschichte und Archäologie" gab es von Vereinsmitglied Architekt Peter Sichau einen Vortrag. Auch das Konzert zum Ende des Tages "Kreuzlieder des Mittelalters" mit dem Trio "Vrouwenheide" griff dieses Thema auf. Da gerade am "Tag des offenen Denkmals" vielerorts interessante Dinge angeboten werden, belegt die Nachfrage in Fraurombach zweifellos ein großes öffentliches Interesse an diesem Kulturdenkmal. Auch die zweite Veranstaltung, die Lesung mit der bekannten Autorin Gudrun Pausewang, war von Erfolg gekrönt. Musikalisch wurde die Lesung von Minhild Altstadt, Heike Bölsch und Günter Hohmeier begleitet. Dass der Bekanntheitsgrad der Wandmalereien und auch die der Vorstandarbeit steige, merke man, so Margit Krenn in ihren weiteren Ausführungen, am Besuch der Webseite des Vereins. Das könne man jedenfalls aus den Anfragen schließen, die über diesen Weg beim Vorstand eingingen. Seit Vereinsbestehen verzeichnet man auch eine gestiegene Besucherzahl in der Kirche. Im Jahre 2008 zählte man 1 650 Besucher, im Vergleich dazu waren es in 2007 rund ein viertel weniger nämlich 1 280. Stolz sei man auch auf die Herausgabe des neuen Kunst- und Kirchenführers im Imhof-Verlag. Dank der hervorragenden Druckqualität und des gelungen Layout sei es eine wirklich ansprechende Broschüre geworden, die inhaltlich fundiert informiert und dabei auch für die dringende Erhaltung der Wandmalerei in der Kirche wirbt. All diese Veranstaltungen und Aktivitäten waren oder auch sind nur mit viel Unterstützung machbar, so Margit Krenn am Ende ihres Berichtes. Sie dankte allen, die die Arbeit tatkräftig unterstützt, sowie auch denjenigen, die die Tätigkeiten durch finanzielle und ideelle Hilfe ermöglicht haben.
Es folgte die Offenlegung der Finanzen durch Rechnerin Dorothea Hoch. Ihr wurde durch die beiden Kassenprüfer Astrid Hauck und Willi Otterbein eine ordnungsgemäße Kassenführung bescheinigt.
Auf der Tagesordnung stand in diesem Jahr auch die Wahl des Vorstandes. Die Versammlungsteilnehmer wählten wie folgt: 1. Vorsitzende bleibt Margit Krenn, das Amt des zweiten Vorsitzenden hat weiterhin Wilhelm Hoch inne, die Finanzen werden von Dorothea Hoch verwaltet. Als Beisitzer fungieren: Rudi Wahl, Gerhard Marx, Monika Lips, Brigitte Lips, Hans Feick, Marianne Zuber, Alexander Altstadt, Sigrid Stock und Winfried Hauck. Die Kassen prüfen Willi Otterbein und Marlis Krenn.
Unter dem Punkt "Verschiedenes" wurden weitere Veranstaltungen ins Auge gefasst. Zum Einen eine Lesung mit Autor Henry Euler zum Anderen ein Organistenkonzert. Für die Mitglieder ist ein Ausflug nach Marburg mit Besichtigung der Elisabethenkirche geplant, um eine kindgerechte Zusammenfassung/Darstellung der Heraklius-Wandmalerei möchte sich Brigitte Lips kümmern.

Was den Bereich Denkmalspflege anbelangt - der seit 2006 nicht in geplante Weise durchgeführt werden konnte, da an den Wandmalereien Schäden festgestellt wurden - dieser soll wie im ursprünglichen Plan vorgesehen, wieder aufgegriffen werden.


Der Vorstand des Fördervereins Heraklius-Wandmalereien in der evangelischen Kirche Fraurombach e. V. Foto: be

Veröffentlicht im Schlitzer Boten am 24.03.2009

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